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Verständigung zwischen ver.di und der Werbegemeinschaft Paderborn

Verständigung zwischen ver.di und der Werbegemeinschaft Paderborn

23.03.2017

In einem konstruktiven und sehr sachlichen Gespräch am 23. März 2017 haben sich Vertreter*innen der Werbegemeinschaft Paderborn und die Geschäftsführung des ver.di Bezirkes Bielefeld/Paderborn über die rechtliche Situation bezüglich der Sonntagsöffnungen ausgetauscht.

Martina Schu, ver.di: „Wir sind übereingekommen, die Klärung für den 2. April 2017 (Frühlingserwachen), dem Verwaltungsgericht zu überlassen. Beide Seiten wollen hier Rechtssicherheit haben, dies ist Aufgabe des Gerichtes. In einem weiteren Gespräch werden wir versuchen, eine Einigung zu den noch ausstehenden
Sonntagen zu finden. Dies gilt auch für die Planung 2018.“

Martina Schu weiter: „Ziel ist es, Planungssicherheit für die Beschäftigten, aber auch für den Handel zu erreichen. Die gemeinsame Grundlage sind die gesetzlichen Regelungen, sowie die aktuelle Rechtsprechung. Dort wo eine Verständigung nicht möglich ist oder Rechtssicherheit hergestellt werden soll, werden wir rechtzeitig eine Entscheidung durch das Verwaltungsgericht anstreben.“

„Damit sind wir einen großen Schritt weiter! Diese Verständigung war nur möglich, weil alle Gesprächsteilnehmer in der Lage waren, die unterschiedlichen Rollen und Positionen anzuerkennen und lösungsorientiert in das Gespräch gegangen sind. Verabredet ist weiterhin, auch zukünftig die aktuellen Veränderungen in regelmäßigen Gesprächen zu bewerten und die Planungen dann jeweils anzupassen. Ein Folgetermin ist bereits verabredet.“

„Leider", so Martina Schu, ver.di, „hat die Stadt Paderborn, als eigentliche Ansprechpartnerin, hier eine Chance vertan, diese Rolle zu übernehmen.“

Pressekontakt

Martina Schu, Bezirksgeschäftsführerin, Oelmühlenstraße 57, 33604 Bielefeld
martina.schu@verdi.de, Tel. 0521 - 417 14 14